

Line Dance: Modernes Tanzvergnügen mit Tradition
Der Ursprung des Line Dance wurde von europäischen Siedlern in die neue Welt mitgebracht. Die Siedler, die um 1800 nach Amerika kamen, brachten neben großen Hoffnungen auch ihr kulturelles Erbe mit. Musikalisch entwickelte sich aus diesem Erbe die Country Music, aus der auch heute noch die rhythmischen Einflüsse Europas, wie Irisch-Folk, Polka, Jodler, Foxtrott, Walzer oder Cha-Cha-Cha herauszuhören sind.
Auch im Line Dance, der überwiegend zu Country-Music getanzt wird, werden diese Einflüsse deutlich. Im Line Dance befinden sich die Schrittfolgen zu den oben genannten Rhythmen genauso wie irische Stepptanzeinlagen, Schuhplattler, Rheinläder oder Rumbaschritte.
Im Unterschied zu den Square-Dancern tanzen die Line Dancer ihre Tänze selbstständig, nach den Choreographien der Tänze, die auf die jeweiligen Rhythmen der Musik abgestimmt sind. Getanzt wird, wie der Name schon sagt, in Reihen neben- und hintereinander. Wer einen Tanz kann, reiht sich ein und tanzt mit. Das hat den Vorteil, dass tanzmuffelige Partner nicht mit sanften Druck auf die Tanzfläche geschoben werden müssen, sondern man auch als Einzeltänzer seinen Platz in der Gruppe findet. Bestes Zeichen dafür sind die jederzeit entspannten und fröhlichen Gesichter der Tanzenden.
Im Line Dance gibt es aber auch Partnertänze, die zu zweit gegen den Uhrzeigersinn im Kreis getanzt werden.